„Das ist Kunst: Bewegung, Reibung, manchmal Nerv. Es rüttelt auf, spiegelt die Gesellschaft – und genau deshalb darf sie nicht untergehen.“
In einer Welt, die gesellschaftlich und politisch wie in einem Schraubstock steckt, kann Kunst und das Berufen auf gemeinsame Werte eine Befreiung darstellen und Gemeinschaft bilden. Auch Prozesse der Freiheit werden so begleitet und gefördert. Sie kann Haltung und Meinung verkörpern, indem sie wichtige Themen auf vielfältigste Weise darstellt.
„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.”
sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe.
Seit mindestens 30 000 Jahren drücken Menschen sich künstlerisch aus. Im alten Griechenland wurde beispielsweise das Theater ein Zentrum der Gesellschaft. Nicht nur als Ort der Unterhaltung, vielmehr war es bereits damals ein Sammelpunkt des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.
Heute ist Kunst vielfältig, eckt an, rüttelt wach und regt zum Nachdenken an. Erlebnisse, die wir durch Kunst sammeln, schaffen Austausch und haben das Potential, uns nachhaltig zu prägen. Kunst ist nach wie vor ein Spiegel der Gesellschaft, sie gibt uns Freiheit, im Denken und im Handeln.
Heute sind die meistern Opern, Museen und Theater staatlich finanziert. Es gilt, der Allgemeinheit kulturelles Erbe zugänglich zu machen und das mit einer nicht-kommerziellen Ausrichtung. Da auch in diesem Sektor Gelder gestrichen werden, haben sich die Gründer der FDGS dazu entschieden, selbst aktiv zu werden.
Der Gedanke war klar: Dem frustrierten Zuschauen entfliehen, indem ein Projekt ins Leben gerufen wird, dass das Potential hat, bei eben jenen finanziellen Hürden zu unterstützen.